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BAYER AG 

ASPIRIN FEIERT 100. GEBURTSTAG

Am 6. März 1899 ließ die Bayer AG Aspirin in die Warenzeichenrolle des Kaiserlichen Patentamts in Berlin eintragen. Zwei Jahre zuvor war es dem Bayer-Chemiker Felix Hoffmann gelungen, den Wirkstoff des Aspirins, die Acetysalicylsäure herzustellen.

Da Bayer dem Medikament sein Firmenzeichen, das Bayer-Kreuz, einstanzen wollte, wurde Aspirin zu einem der ersten Medikamente, die in Tablettenform verkauft wurden.

Kein anderes Medikament der Welt wird in größeren Mengen hergestellt - im vergangenen Jahr 12,7 Milliarden Tabletten. Mit ihnen erzielte Bayer einen Umsatz von über einer Milliarde DM.

Auch in den USA trägt Aspirin seit 1995 wieder das Bayer-Kreuz. Nach dem Ersten Weltkrieg war die Bayer-Tochter in den USA samt Warenzeichen als Feindvermögen zunächst beschlagnahmt und später verkauft worden.

Das alles ist Grund genug für die Bayer AG im nordrhein-westfälischen Leverkusen, den 100. Geburtstag ausgiebig zu feiern. Und gegen Kopfschmerzen am Tag danach gibt es ja ein probates Mittel.

Deutschland Nachrichten 5.3.1999

Colby Connection! Helge Wehmeier ist der Vater von Claudia Wehmeier '96

BAYER WILL IN DEN USA EXPANDIEREN

Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Bayer AG kündigte am 1. April an seinem Sitz in Leverkusen bei Köln an, er wolle bis zum Jahr 2004 mehr als 26 Milliarden Mark oder 13,3 Milliarden Euro in den USA investieren. Damit sollen, wie der Präsident der Bayer Corporation, Helge H. Wehmeier, in Pittsburgh sagte, die Voraussetzungen für weitere Expansion auf dem nordamerikanischen Markt geschaffen werden.

11,5 Milliarden Mark sollen in Sachanlagen und mehr als 14,5 Milliarden Mark in Forschung und Entwicklung neuer Produkte fließen. Rund 40 Prozent der Gesamtsumme seien bereits ausgegeben, sagte Wehmeier. Der größte Teil der Investitionen soll in die Wachstumssparte Life Sciences gehen, wozu pharmazeutische und medizinische Produkte sowie Hilfsmittel für die Landwirtschaft zählen.

Die nordamerikanische Bayer-Tochtergesellschaft erwirtschaftete im vergangenen Jahr 14,3 Milliarden Mark Umsatz, mehr als ein Viertel des gesamten Konzernumsatzes. Der Gewinn nach Steuern stieg um 8,3 Prozent auf 367 Millionen Mark. Die Kapitalinvestitionen in den USA erreichten 2,9 Milliarden Mark. Der größte Teil davon seien Ausgaben für den Standort Baytown (Texas) gewesen, sagte Wehmeier.

Deutschland Nachrichten   9. April 1999