Die deutschen Biersorten
| Alt: Das Altbier ist bestimmt nicht ein altes Bier, das fad werden würde, sondern ein Bier, das nach alter Brautradition gebraut wurde. Das Altbier ist ziemlich dunkel und obergärig. Es hängt davon ab, wieviel Hopfen oder Malz darin ist. Das Altbier könnte je nach dem ziemlich bitter oder ziemlich süss sein. Normalerweise trinke ich nicht sehr oft Altbier. |
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Berliner-Weisse: Dieses Bier ist auch obergärig und schmeckt ganz sauer. Der Grund: der saure Geschmack entsteht durch die Zugabe von Milchsäure-Bakterien während des Gärungsprozesses. Normalerweise trinkt man die Berliner-Weisse wegen der Säure mit Fruchtsyrup (Himbeere, Erdbeere). Zuerst kannte ich diesen Tipp gar nicht und ich fand den unverfälschten Berliner-Weisse Geschmack einfach zu sauer. Aber mit dem Syrup finde ich die Berliner-Weisse ein erfrischendes Getränk. |
| Bock: Das bekannte Bier aus Einbeck. Man kann wählen zwischen einem hellen oder einem dunklen Bier und dieses Bier ist normalerweise ziemlich stark. Wenn Sie Bier wegen der Bitterkeit nicht mögen, probieren Sie mal ein Bockbier. Andere verschiedene Typen sind Doppelbock, Eisbock und Maibock. |
| Broyhan: Dieses alte Bier kommt aus Hannover und wurde zum ersten Mal im Jahr 1526 gebraut. Das Broyhan wird nur mit zwei Zutaten gebraut, helles Malz und Hopfen (also natürlich auch Wasser). Heute wird dieses Bier noch in Hannover gebraut. Sonst ist das Bier in anderen Teilen Deutschlands nicht so populär. |
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Dinkel: Das Bier ist ähnlich wie Weizenbier und wird mit Gerstenmalz gebraut. |
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Diätpils: Genau das was Sie gedacht haben! Dieses Pils hat weniger Kalorien als andere Biere. Aber passen Sie auf. Das Diätpils enthält dennoch oft viel Alkohol. |
| Doppelbock: Ein Bockbier, das ganz dunkel ist (die dunkle Farbe resultiert aus dem Malz). Es ist nicht zu bitter und ziemlich stark. Die Andechs Brauerei braut ein sehr gutes Doppelbock, finde ich. |
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Eisbock: Noch ein Bockbier, das gefrorenem Wasser entzogen wurde. |
| Export: Wie das beliebte Pilsener, aber es wurde mit weniger Hopfen und mehr Malz gebraut. Das heisst, dass dieses Bier nicht so bitter ist. Normalerweise gibt es ein helles und ein dunkles Export und sie haben normalerweiser einen höheren Alkoholgehalt als ein Pils. |
| Gose: Fast wie eine Berliner-Weisse. Dieses Bier ist ohne Syrup ganz sauer und ist beliebter in den Ost-Ländern z. B. Thüringen und Sachsen. |
| Kölsch: ein ziemlich helles, obergäriges Bier, das man normalerweise in einem 0,2 l Glas trinkt. Dieses Bier kommt aus Köln, die Stadt mit den meisten Bierbrauereien! |
| Lager: Dieses Bier ist das beliebteste Bier der Welt. Obwohl die Deutschen lieber Pils trinken, ist das Lagerbier weltweit sehr populär. Ein Lager ist nicht so bitter wie ein Pils und deshalb geniessen die meisten Leute dieses Bier. |
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Pilsator: Das Bier kommt aus den Ost-Länder und wird mit weniger Malz als ein Export gebraut. |
| Pilsener: Das bekannte Pils ist Deutschlands Lieblingsbier. Das erste Pils der Welt kommt aber aus der Tschechischen Republik (Pilsener Urquell in Pilsen, mein Lieblingspils). Dieses Bier ist bitter und hell (helles Malz) und wird mit mehr Hopfen als ein Lager gebraut. |
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Privat: Fast genau wie ein Export. Der Geschmack ist normalerweise sehr ähnlich. |
| Rauchbier: Das Malz für das Rauchbier wurde über einem Holzfeuer getrocknet. Natürlich hat das Rauchbier einen Rauchgeschmack. |
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Spezial: Normalerweise ein "Saison" Bier (Osterbier, Weihnachtsbier, Oktoberfestbräu, usw.). Diese Biere sind fast immer stark und untergärig. |
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Weizen: Diese Biere sind in Süddeutschland ganz beliebt und man kann ein Helles-, Dunkles- oder ein Kristallweizen (ohne Hefe) trinken. Sie heissen auch Weissbier. Das Weizenbier wird fast immer in einem 0,5 l Weizenglas getrunken (wichtig um die Hefe zu rühren). Sie sind nicht zu bitter und sehr schmackhaft. |
Colin West, Dez. 2000