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1. Einführung

2. Die 50er Jahre

3. Die 70er Jahre

4. Die 80er Jahre

5. Zusammenarbeit

6. Die Wende

 

 

Einführung: Religion in Ost-Deutschland

 

Die meisten Bürger der DDR waren Protestanten.  Ost-Deutschland hatte 7,7 Millionen Protestanten (ungefähr 50% der Bevölkerung).  Ungefähr 7% der  Bevölkerung waren katholisch (1,2 Million).  Weniger als 1% der Bevölkerung gehörte zu anderen Religionen. Die Freiheit des religiösen Bekenntnisses wurde in Artikel 39 der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik garantiert: “Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat das Recht, sich zu einem religiösen Glauben zu bekennen und religiöse Handlungen auszuüben.”  Alle Bürger waren auch vor dem Gesetz der DDR gleich: “Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat unabhängig von seiner Nationalität, seiner Rasse, seinem weltanschaulichen oder religiösen Bekenntnis, seiner sozialen Herkunft und Stellung die gleichen Rechte und Pflichten.”  Dennoch entmutigte die DDR Regierung ihre Bevölkerung, sich auf religiösem Gebiet zu betätigen.

 

 

Die Beziehung zwischen der Regierung und den Kirchen

 

Die Beziehung zwischen der Regierung und den Kirchen schwankte Jahr für Jahr.  Die Regierung tolerierte keine Organisationen, die die SED nicht unterstützten.  In der DDR mußte jede Organisation eine spezifische Funktion haben; sie mußte den Sozialismus verbessern.  Die DDR unterstützte eine atheistische Philosophie.  Diese Philosophie sah Religion als das “Opium der breiten Masse” und als das Werkzeug der kapitalistischen Welt.