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1. Einführung

2. Die 50er Jahre

3. Die 70er Jahre

4. Die 80er Jahre

5. Zusammenarbeit

6. Die Wende

 

 

Die 50er Jahre

 

Während der 50er Jahre “kämpfte” die Regierung mit der Kirche.  Die Regierung wollte den Einfluß auf die Kirchen behalten.  Die Regierung übernahm die Kontrolle über viele Aufgaben, die früher zur Kirche gehörten.  Kirchliche Jugendgruppen wurden abgeschafft.  Neue Jugendgruppen wurden von der SED gegründet, z.B. die Jungen Pioniere (JP) und die Freie Deutsche Jugend (FDJ).  Religiöser Untericht wurde in den Schulen verboten. 

 

Säkulare und sozialistische Rituale wurden eingeführt.  Das wichtigste neue Ritual war die Jugendweihe.  Die Jugendweihe wurde erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt.  Sie wurde ungefähr im 14. Lebensjahr der Kinder vollzogen.  Die Jugendweihe trat an die Stelle der traditionellen christlichen Konfirmation oder des jüdischen Bar Mitzvah.  Vor der Jugendweihe wurde ein Kind in politischer Ideologie unterrichtet.  Er/sie musste auch ein sozialistisches Gelübde ablegen.  Die Kirche widersetzte sich ohne Erfolg gegen die Jugendweihe.  Seit den späten 70er Jahren beteiligten sich 95% der Jugend der DDR an der Jugendweihe.  Beteiligung war im Prinzip obligatorisch für die Jugendlichen, die eine höhere Bildung oder einen guten Job wollten.