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2. Die 50er Jahre |
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Die 50er Jahre
Während der
50er Jahre “kämpfte” die Regierung mit der Kirche. Die Regierung wollte den Einfluß auf die Kirchen behalten. Die Regierung übernahm die Kontrolle über viele
Aufgaben, die früher zur Kirche gehörten.
Kirchliche Jugendgruppen wurden
abgeschafft. Neue
Jugendgruppen wurden von der SED gegründet, z.B. die Jungen Pioniere (JP) und
die Freie
Deutsche Jugend (FDJ). Religiöser
Untericht wurde in den Schulen verboten.
Säkulare und
sozialistische Rituale wurden eingeführt.
Das wichtigste neue Ritual war die Jugendweihe. Die Jugendweihe wurde erst in der Mitte des
19. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt.
Sie wurde ungefähr im 14. Lebensjahr der Kinder vollzogen. Die
Jugendweihe trat an die Stelle der traditionellen
christlichen Konfirmation oder des jüdischen Bar Mitzvah. Vor der Jugendweihe wurde ein Kind in
politischer Ideologie unterrichtet.
Er/sie musste auch ein sozialistisches Gelübde ablegen. Die Kirche widersetzte sich ohne Erfolg gegen
die Jugendweihe. Seit den späten 70er
Jahren beteiligten sich 95% der Jugend der DDR an der Jugendweihe. Beteiligung war im Prinzip obligatorisch für
die Jugendlichen, die eine höhere Bildung oder einen guten Job wollten.